„Hätte, hätte, Fahrradkette!“

Im Mai erscheint Martin Heinzelmanns Debüt-Krimi „Hätte, hätte, Fahrradkette“, der auf dem Weser-Radweg von Hann. Münden bis nach Cuxhaven spielt. Die humorvoll geschriebene Kriminalerzählung richtet sich an Touristen, wie sie auf der Radreisestrecke zu finden sind – als leichte Lektüre an einem Regentag und abends nach den erradelten Kilometern –, aber natürlich auch an alle, die sich auf den Weser-Radweg einstimmen wollen.

Ein Bankräuber, zwei befreundete Ehepaare, ein Polizist, ein Mann mit langen Haaren und ein Radsportler-Duo. Auf der über 500 Kilometer langen Wegstrecke, die 2019 zur beliebtesten Radreisestrecke Deutschlands gekürt wurde, denken alle eigentlich nur an eines: Ihr Ziel an der Nordsee zu erreichen. Die Motive dafür sind jedoch unterschiedlich, und so wird der Radweg zur Kulisse vieler skurriler Ereignisse. Eine Leiche am Wegesrand ist da erst der Anfang.

Der in Lippstadt/NRW geborene Germanist, Soziologe und Völkerkundler ist die Strecke bereits selbst gefahren und lässt nun seine Leser die Tour mittels seiner Figuren daran teilnehmen. Die verschiedenen Erzählstränge kreuzen sich immer wieder. Jeder Tag ist ein neues Kapitel, und an jedem Tag kommen die Radwandertouristen ihrem Ziel ein Stück näher. Sie lassen Hameln und Minden, Nienburg und Bremen und viele kleinere Orte hinter sich. Dabei fliegen die Stationen nur so vorbei, denn die Radtour wird für die Protagonisten zu einem ungeahnten Abenteuer. Auch wenn die Vögel am blauen Himmel zwitschern und die Weser friedlich dahinfließt, die Verbrecher schlafen nicht, und sie sind ebenfalls auf dem Weser-Radweg unterwegs … Wer ihn zuerst bezwingt – Täter oder Opfer – bleibt abzuwarten. (ISBN: 978-3-96152-205-7, 202 Seiten, Ladenpreis: 12,80 €)