Schutz von Pflanzen und Umwelt: Im Herbst nicht mehr düngen

Für ein gesundes Wachstum brauchen Gartenpflanzen Nährstoffe. Hobbygärtner versorgen sie daher mit Dünger. Anfang Herbst beginnt jedoch die Ruhephase der Pflanzen. Wer jetzt noch düngt, kann ihnen ungewollt Schaden zufügen, denn die Zugabe von Nährstoffen regt das Pflanzenwachstum an.

© BdB

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Später Austrieb im Herbst birgt die Gefahr, dass die zum Winter noch nicht verholzten Triebe den ersten Frösten zum Opfer fallen. Auch aus Gründen des Umweltschutzes empfiehlt es sich, Pflanzen während ihrer Ruheperiode nicht zu düngen. In der kalten Jahreszeit nehmen Pflanzen kaum Nährstoffe auf. Düngesalze würden daher während des Winters ungenutzt in tiefere Erdschichten versickern und könnten dabei ins Grundwasser gelangen. In den Baumschulen und Gärtnereien erhalten Hobbygärtner bei einer persönlichen Beratung Antworten auf alle Fragen rund ums richtige Düngen. [Quelle: BdB]