Denkanstöße für Toleranz & friedliches Miteinander: „Monsieur Claude und seine Töchter“

Die Theateradaption von Stefan Zimmermann nach dem gleichnamigen Kinohit von Philippe de Chauveron und Guy Laurent bringt das a.gon Theater aus München am Dienstag, 18. September um 20.00 Uhr auf die Bühne des Rintelner Brückentorsaals.

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Der Eintritt kostet 18,- € / 15,- € / Schüler mit Schülerausweis 7,- €, Vorverkauf: Schaumburger Zeitung