Rückenschmerzen und welche „tragende“ Rolle spielt dabei dein Beckenboden!?

Von Andreas Nimz

80% der Bevölkerung leiden unter Beckenbodenschwäche, aber nur 25% suchen Hilfe.

Der Beckenboden, die Rumpfmuskulatur und die Rückenmuskulatur bilden gemeinsam eine Art Stabilisationssystem für deine Wirbelsäule. Man kann sich das wie ein „inneres Korsett“ vorstellen:

  • Der Beckenboden bildet die Basis nach unten
  • Die Bauchmuskeln stabilisieren von vorne und den Seiten
  • Die Rückenmuskulatur sichert von hinten

Wenn der Beckenboden geschwächt ist oder nicht richtig aktiviert wird, fehlt diesem System ein wichtiger Bestandteil. Dadurch müssen andere Muskeln – oft die Rückenmuskeln – mehr Arbeit übernehmen, um die Stabilität zu halten.

Verspannungen im Nacken oder Rücken sind weit verbreitet – doch nur wenige wissen, dass auch der Beckenboden unter Spannung geraten kann. Ein verhärteter oder übermäßig angespannter Beckenboden ist keine Seltenheit und kann eine Reihe unangenehmer Beschwerden auslösen. Die Symptome reichen von Rücken- und Nackenschmerzen, erhöhte Verspannung im Rücken, schnelle Ermüdung bis hin zu Störungen beim Wasserlassen sowie sexuellen Beeinträchtigungen – oft, ohne dass Betroffene zunächst die Ursache erkennen.

Auslöser sind u.a.: Häufiges Sitzen im Alltag, Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen, chronische Blasen- oder Darmprobleme und dauerhafter Stress und Anspannung.

Bei einem schwachen „Stabilisationssystem“ – also einem schwachen nicht aktiven Beckenboden – kann es zu einer erhöhten Belastung der Rückenmuskulatur kommen. Die Folge kann eine Überbeanspruchung sein, die häufig mit Rückenschmerzen einhergeht. Deshalb gilt: Nicht nur Symptome behandeln, sondern auch mögliche Ursachen angehen – dazu gehört bei vielen Menschen das Training und die Koordination von Beckenboden, Rumpf und Rücken.

Die Funktion unseres Beckenbodens

Der Beckenboden besteht aus einem komplexen Zusammenspiel aus Muskeln und Bindegewebe, das sich wie eine Hängematte im unteren Beckenbereich spannt. Er reicht vom Schambein bis zum Steißbein und setzt sich aus mehreren übereinanderliegenden Schichten zusammen, die jeweils spezifische und tragende Aufgaben erfüllen.

Insgesamt umfasst der Beckenboden drei funktionelle Ebenen:

  • Die äußere Schicht steuert vor allem das Öffnen und Schließen von Harnröhre und Analkanal.
  • Die mittlere Schicht, das sogenannte Diaphragma urogenitale, unterstützt diese Funktion und stabilisiert zusätzlich den Beckenbereich.
  • Die innere Schicht, das Diaphragma pelvis, bildet die tiefste Ebene. Sie hält den Druck im Bauchraum aufrecht, trägt das Gewicht der inneren Organe und spielt eine zentrale Rolle für die Kontinenz.

Aktives Beckenbodentraining ist essenziell wichtig, um Blasenschwäche zu vermeiden und Inkontinenz – ebenso wie Prostata – vorzubeugen. Auch hat er eine bedeutende Funktion beim Geschlechtsverkehr – ein oft unterschätzter Teil unseres Körpers, der weit mehr leistet, als man auf den ersten Blick vermutet. Ebenso wie eine spürbare Linderung bei Rücken- und Nackenschmerzen bzw. Verspannungen.

Beckenbodentraining für weniger Schmerzen und mehr Wohlbefinden

Heutzutage revolutioniert modernste EMP-Technologie (Elektromagentische Impulse) das Beckenbodentraining und sorgt so für die Stärkung der Körpermitte. In nur 30 Minuten erzielen Sie die Effekte eines halbjährigen Trainings, dank fortschrittlicher elektromagnetischer Wellentechnologie. In nur 30 Minuten – übrigens voll angekleidet – ermöglicht diese Technik eine spürbare Stärkung des Beckenbodens und verbessert damit die Lebensqualität. Sei also proaktiv und ergreife die Chance auf ein beschwerdefreies Leben.

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