Rückenschmerzen verstehen: Welche tragende Rolle spielt der Beckenboden?
Von Andreas Nimz, Vital & Fit Hameln-Pyrmont
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit. Verspannungen im Nacken oder im unteren Rücken sind weit verbreitet – doch ein wichtiger Mitspieler wird dabei oft übersehen: Der Beckenboden!
Studien zeigen, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens von einer Beckenbodenschwäche betroffen sind, aber nur etwa ein Viertel der Betroffenen sucht gezielt Hilfe.
Dabei kann gerade dieser Muskelbereich entscheidend zur Stabilität unserer Körpermitte beitragen.
Ein starkes Team
Beckenboden, Rumpf- und Rückenmuskulatur bilden eine funktionelle Einheit. Sie arbeiten als zusammenhängende Muskelkette, die den Körper aufrichtet, Bewegungen abfedert und den Druck im Bauchraum reguliert. Ist er geschwächt, muss die Rückenmuskulatur vermehrt Ausgleichsarbeit leisten, die nicht selten in Rückenschmerzen mündet.
Aufbau
Der Beckenboden besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Muskeln und Bindegewebe. Er spannt sich wie eine elastische Hängematte zwischen Schambein und Steißbein und setzt sich aus mehreren Schichten zusammen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen:
- Äußere Schicht: Sie kontrolliert das Öffnen und Schließen von Harnröhre und Analkanal.
- Mittlere Schicht (Diaphragma urogenitale): Sie unterstützt die Kontinenz und stabilisiert den Beckenbereich.
- Innere Schicht (Diaphragma pelvis): Diese tiefste Ebene trägt das Gewicht der inneren Organe, reguliert den Bauchinnendruck und ist zentral für eine stabile Körperhaltung.
Ein gut funktionierender Beckenboden ist damit nicht nur für Blasen- und Darmkontrolle wichtig, sondern auch für Rückengesundheit, Haltung und sexuelle Funktion.
Wenn der Beckenboden unter Spannung steht
Nicht nur eine Schwäche, auch eine dauerhafte Anspannung des Beckenbodens kann Beschwerden verursachen. Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen im Becken, die in Rücken, Hüften oder Unterbauch ausstrahlen, sowie ein anhaltendes Druck- oder Blockadegefühl. Auch Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang können auftreten. Da die Symptome oft unspezifisch sind, wird der verspannte Beckenboden als Ursache häufig spät erkannt.
Training als Schlüssel zur starken Körpermitte
Heutzutage revolutioniert modernste EMP-Technologie (Elektromagentische Impulse) das Beckenbodentraining und sorgt so für die Stärkung der Körpermitte. In nur 30 Minuten erzielt diese Technik den Effekt eines halbjährigen Trainings. In wenigen Sitzungen erfährt man eine spürbare Stärkung des Beckenbodens und verbessert damit die Lebensqualität.
Seien Sie proaktiv und ergreifen Sie die Chance auf ein beschwerdefreies Leben.
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